Skip directly to content

Kontaktlinsen-Arten

Kontaktlinsenarten gibt es unendlich viele. Dabei kommt es darauf an, wonach man überhaupt unterscheidet.

Vom spontanen Tragegefühl am Auge unterscheidet man formstabile (harte) Kontaktlinsen und weiche (hydrogele) Kontaktlinsen.

Von der Sauerstoffdurchlässigkeit DK/t sind Kontaktlinsen mit hohen, mittleren oder niedrigen Werten verfügbar.

Die Passform am Auge kann durch eine einkurvig kugelig gekrümmte Rückflächen, eine asphärische Rückfläche oder individuell verschiedene Krümmungen waagerecht/senkrecht oder in jedem Quadranten der Kontaktlinse unterschieden werden. Außerdem gibt es verschiedene Randprofile.

Nach der optischen Notwendigkeit unterscheiden sich Kontaktlinsen nach Sphärischen Kontaktlinsen bei Kurzsichtigkeit (Myopie) und Weitsichtigkeit( Hyperopie), nach Torischen Kontaktlinsen bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), nach Multifokalen- oder Bifokalen Kontaktlinsen bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) und nach Spezialkontaktlinsen bei krankhaft veränderten Augen.

Der notwendige Austauschrhythmus wird unterschieden nach z.B. 1- Tageskontaktlinsen, Wochenkontaktlinsen, Monatskontaktlinsen, Halbjahreskontaktlinsen, Jahreskontaktlinsen und Zweijahreskontaktlinsen.

Bei der Versorgung von kranken Augen wird unterschieden nach der zugrunde liegenden Krankheit wie Keratokonus-Kontaktlinsen, Keratoplastik-Kontaktlinsen, Chromagen-Kontaktlinsen, Kontaktlinsen nach Laser-Operation.

Unterscheidet man nach Verwendungszweck, dann gibt es Kontaktlinsen für Leistungssport, Freizeitsport, Wassersport und Kampfsport, PC Arbeit, sehr staubige Arbeit, sehr lange Tragezeiten, gelegentliches Tragen, Tag & Nacht tragen, Babykontaktlinsen und Kleinkindkontaktlinsen, Verbandskontaktlinsen, kosmetische farbige Kontaktlinsen, medizinische Farblinsen (Irisprintlinsen).

Beim  Herstellungsverfahren unterscheidet man verschiedene Guss- oder Drehverfahren.

Die Materialvielfalt der Kontaktlinsen unterscheidet sich nach Sauerstoff- und Kohlendioxiddurchlässigkeit, nach Kratzfestigkeit, nach Formstabilität, nach Verschmutzungsneigung, nach Bruchfestigkeit, nach Glattheit, nach Steifigkeit, nach Benetzbarkeit.

Diese Vielfalt ist notwendig, um Kontaktlinsen verordnen zu können, die sowohl angenehm zu tragen sind, als auch langfristig ohne negative Einflüsse auf das empfindliche Augengewebe sind. Der Tragekomfort für den Anwender ist genauso wichtig wie die gesundheitliche Verträglichkeit und die Wirtschaftlichkeit.